1.
TAG | La Rioja - Ischigualasto (Mondtal) / Talampaya - San José
de Vinchina
Wir verlassen La Rioja in Richtung Westen nach San Juan, wo wir
das Naturreservat Ischigualasto (im Konvoi) erkunden. Diese Wüste
pastellfarbiger Mondlandschaften beeindruckt durch ihre bizarren
Gesteinsformationen. Nach kurzer Fahrt zurück nach La Rioja
erforschen wir (leider nicht auf eigene Faust) den sagenhaften
Nationalpark Talampaya, der hoch aufsteigende rote Felswände
sowie wertvolle paläontologische und geologische Schätze
beherbergt. Die Nacht verbringen wir in einem behaglichem Hotel
im erdfarbigen, auf 3.000 m Höhe gelegenen Dorf San José
de Vinchina.
2. TAG | Vinchina - Laguna Brava - Villa Unión
In Richtung Hochanden durch bunte Schluchten fahrend gewinnen
wir langsam an Höhe, bis sich auf 4.200 m ein herrlicher
Ausblick auf die Lagune, von schneebedeckten Andenriesen wie die
Vulkane Veladero (6.436 m) und Bonete (6.872 m) umgeben, öffnet.
Die Reserva Provincial Laguna Brava (Provinzielle Reserve der
Wilden Lagune) wurde geschaffen, um die einheimische Fauna wie
Vikunjas, Guanacos, Flamingos und Adler zu schützen. Wir
fahren abwärts zurück und übernachten im Weinörtchen
Villa Unión.
3. TAG | Villa Unión - Fiambalá
Die heutige Reiseroute führt durch die schöne und kurvige
Strecke der 500 m hohen zinnoberroten Steilwänden der Cuesta
de Miranda. In Chilecito lohnt es sich am Cablecarril La Mexicana,
die längste Drahtseilbahn seiner Zeit, anzuhalten. Nachdem
wir die Provinz Catamarca erreichen, geht es weiter durch die
Lehmwohnstätten und -kirchen des "Weg des Lehms"
(Ruta del Adobe). Höhepunkt des Tages sind die entspannenden,
von steilen Granitwänden umrahmten Thermalquellen in Fiambalá.
Unterkunft in Hostería in Fiambalá.
4. TAG | Monte Pissis / Grüne Lagune - Fiambalá
Eine atemberaubende Tour aufwärts in die menschenleere Bergwelt
der Anden, entlang farbenprächtiger Lagunen. Am Balkon der
Grünen Lagune, in 4.500 m Höhe, lassen wir uns beim
Anblick der unberührten Natur und des höchsten Vulkans
der Welt, den Monte Pissis, verzaubern. Er ist ein aus fünf
Hauptgipfeln bestehender Koloss, der mit 6.882 Metern Höhe
(IGM) die Landschaft beherrscht. Danach fahren wir zur tiefer
gelegenen Laguna Verde (Grüne Lagune), die einem riesengroßen
Smaragd ähnelt. Nach einer Rückfahrt abwärts übernachten
wir noch einmal in Fiambalá.
5. TAG | Fiambalá - Bimssteinfeld - Antofagasta
de la Sierra
Heute fahren wir direkt in den Genuß unvergleichlicher Landschaften
und abenteuerlicher Abschnitte. Eine Fluss-Trasse, durch die wir
uns den Weg suchen, einen sich windenden, steil ansteigenden
Weg mit grandiosem Panorama, und ein Meer weißgrauer Sanddünen,
die zuweilen machtvoll emporsteigen. Eingebettet in die endlose
Vulkanlandschaft liegt das 30 km2 große, außerirdisch
wirkende Bimssteinfeld und zieht uns in seinen Bann, während
wir eine Wanderung unternehmen. In Antofagasta de la Sierra (3.440
m), Hauptortschaft der Puna in Catamarca, übernachten wir
in Hostería.
6. TAG | Antofagasta de la Sierra
Ein Erkundungstag in der traumhaften, vom Vulkanismus geprägten
Umgebung. Erlebnisreiche Alternativen sind die Besteigung des
kleinen Vulkans Antofagasta, an dessen Fuße eine friedliche
Lagune und versteinerte Lavaströme liegen, und/oder die Besichtigung
indianischer Petroglyphen, in vulkanische Felsbrocken eingeritzt.
Auch der Ausflug zur abgelegenen Laguna Grande (Große Lagune),
von Tausenden von Flamingos bevölkert, oder eine Rundfahrt
durch den Salzsee Antofalla, über 4.400 m hohe Gebirgspässe
mit fesselnden Aussichten, bieten unvergessliche Eindrücke
der ganz besonderen Art.
7. TAG | Antofagasta de la Sierra - San Antonio de los
Cobres
In Richtung Norden läuft die einsame Piste hinein in die
grenzenlose Weite. Nach Ueberquerung des Salar del Hombre Muerto
(Salzsee des Toten Mannes), mit 600 km2 der zweitgrößte
in Argentinien, fahren wir durch Andenhochland pur bis zum Viaducto
La Polvorilla, Endstation des "Zug in die Wolken". Dieser
mächtige Viadukt ist 63 m hoch und 224 m lang, und der Zug
erreicht auf dieser Eisenbrücke 4.220 m Höhe. Von hier
nach San Antonio de los Cobres, auf 3.775 m Höhe, sind es
nur noch weitere 20 km. Unterkunft in komfortablen Hotel.
8. TAG | Nördliche Calchaquí-Täler
- La Poma - Cachi - Salta
Nach San Antonio folgt ein kurviger Abschnitt aufwärts und
wir erreichen den höchsten befahrbaren Straßenpass
Amerikas, den Abra del Acay (4.985 m), wo wir einen atemberaubenden
Fernblick genießen. Danach geht es langsam in Serpentinen
durch die nördlichen, ländlich geprägten Calchaquí-Täler
wieder runter. Wir besuchen das bukolische Dorf La Poma und anschließend
gelangen wir nach Cachi, ein reizendes Dorf mit weiß getünchten
Adobehäusern. Weiter geht es in Richtung Osten durch den
Parque Nacional los Cardones, eine 700 km2 umfassende Wüste
hundertjähriger Kandelaberkakteen, und durch die Cuesta del
Obispo bergabwärts entlang steiler Schluchten bis ins Lermatal.
Die Kolonialstadt Salta, "die Hübsche", ist der
Endziel unserer Reise. |